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Ginkgobaum und Ökotourism Fanklub
 

Willkommen!
Wenn Sie eine junge Ginkgopflanze zu Hause haben, oder in Ihrer Umgebung einer von diesen wertvollen Bäumen wächst, oder Ihre Aufmerksamkeit konkrete Informationen über Extrakte von Ginkgobaumblätter erweckt haben, dann ist meine Webseite auch für Sie bestimmt, denn sie nähere Informationen über diesen Baum und deren Nutzbarkeit für den Mensch und die Natur anführt. Die Webseite behandelt auch die Problematik von Ökotourismus, Gesudheit und gesunder Lebensstil inklusive gastronomische Gewohnheiten - hier können Sie veröffentlichen Ihre Photos, Ansichten, Reiseberichte & Reisetipps. Im Falle, dass Sie auf dem Gebiet Naturextrakte und Vitamine unternehmen, erlaube ich mich Ihre Aufmerksamkeit auf wenig bekannte Gruppe von Naturprodukten - Pflanzenstärkungsmittel - zu lenken. Diese Naturprodukte werden haupsätzlich in Deutschland und Österreich auch in der Praxis benutzt. Auf diesem Gebiet kann ich auch meine Erfahrungen und Dienste anbieten (z.B. Kontakte, Bildung von www Seiten usw.- siehe  www.cdfoto.net ). Ihre Reaktionen sind willkommen.

                                                                                                                                     Ing. Peter Nemeèek


Ginkgobaum
(Ginkgo biloba LINNÉ)

Geschichte und Eingliederung
Er ist in China und Japan beheimatet, wo er als Parkbaum, Zierbaum und Arzeibaum gehalten wird. In einigen Provincen Chinas ist der Ginkgobaum noch wildwachsend zu finden. Älteste Notizen über Ginkgo stammen vom 11. Jahrhundert. In Europa wird er seit dem 18. Jahrhundert wiederbeheimatet. Älteste Ginkgobaum in Europa hat Geburtsdatum 1730 und Adresse Botanischer Garten Utrecht, Holland. Später wurden diese Bäume auch in England, Frankreich, Deutschland, Italien, Nordamerika, Österreich-Ungarn und anderen Länder verbreitet. Einige schöne Exemplare von Ginkgobäume sind auch in Wien (Stadpark, vor dem Rathaus), in Bratislava (sehe Abbildung - Ginkgobaum im Herbst) und anderen Städten der Slowakei zu finden.

Der Ginkgobaum ist der einzige noch lebende Vertreter einer ganzer Klasse von Nacktsamern die im Erdmittelalter (vor 200 -150 Millionen Jahren) in allen Erdteilen vertreten waren. Er ist also der älteste Baum überhaupt und wird manchmal als lebende Fosilie bezeichnet. Er ist das einzige lebende Bindeglied zwischen niederen und höheren Pflanzen, zwischen Farnen und Koniferen. Schon die Dinosaurier frassen die Ginkgos! Er ist Symbol der Symbiose, Langlebigkeit und starker Immunität

Beschreibung

Ähnlich wie der Ahorn wächst Ginkgobaum cca 30 m hoch. Individuelle Bäume können sehr lange leben - 1000 Jahre, auch mehr. Er steht in Blüte vom Mai bis Juni, wobei mänliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Bäumen wachsen. Kleine, gelb-grüne mänliche Blüten kommen in zusammengesetzten, herabhängenden Blütenstände (Pollensäcke) vor, die den mänlichen Blüten (Zasern) von Ahorn oder Birke ähnlich sind. Gelb-grüne weibliche Blüten wachsen einzeln oder in Paar auf kurzem Stiel als Fruchtkeim (Samenanlage) der zukünftigen Früchte. Die Früchte sind den Mirabellen oder Kirschen ähnlich - gelb bis orangegelb, Durchmesser cca 1,5 - 2 cm, mit dem Kern. In Japan und in China werden die Gingkofrüchte häufig gegessen und haben charakteristischen pikanten Geschmack. In gutem chinesischen Restaurant können Sie jederzeit Gingkogeist - alkoholischer Getränk als Aperitiv degustieren.
Männliche Pflanzen, die öfter vorkommen, spriessen in Frühling cca 2 Wochen früher als weibliche Pflanzen. Danach kann man weibliche und männliche Pflanzen unterscheiden - wenn diese gleiche Bedingungen für Wachstum haben. Die Blättern dienen als Tee (Diuretikum und Phytopharmakum). Gingkopflanze kann man ohne Probleme auch in der Wohnung oder auf dem Balkon anbauen und sich auf diese Weise mit dem gesunden Teerohstoff versorgen, der unsere Gesundheit bis zu hohem Alter erhalten kann ( sehe Abbildung - Anbau von Ginkgo auf dem Balkon).
In der Slowakei ist Ginkgo relativ wenig bekannt. In der Welt dienen die Ginkgobaumblätter als Rohstoff zur Herstellung von meist verkauften Naturextrakten.
In der Botanik ist der Ginkgobaum Vorbild der Wiederstandfähigkeit gegenüber Schädlinge - egal ob Pilzkrankheiten, Insekt oder Industrieabgäse. Zwei Ginkgobäume in Hiroshima überlebten am 6.8.1945 sogar die Atombombeexplosion - siehe
http://www.xs4all.nl/~kwanten/hiroshima.htm. Auch Mistel als Parasite kann man auf dem Ginkgobaum kaum finden. Da er so alt ist, lernte er am besten, dass eigene starke Immunität die beste Waffe gegenüber alle Schädlinge ist. Als Grundlage dieser ausgezeichneten Wiederstandfähigkeit stellten die Wissenschaftler aussenordentliche Fähigkeit des Ginkgobaumes die Nährstoffe in alle Zellen der Pflanze zu transportieren und Präsenz besonders starken Antioxidantien (cca 100-mal stärker als C-vitamin) zur Eliminierung der freien Radikale in jeder Zelle der Pflanze fest. Ausserdem kürzlich wurde die Symbiose des Ginkgobaumes mit bisher nicht bekannter Alge nachgewiesen...


Wirkung und Molekülstrukture

Die chinesiche Medizin kennt Ginkgo seit 5000 Jahren. Für die Droge sind unter anderen folgende Wirkungen nachgewiesen:

  • Förderung der Durchblutung, vorzugsweise im Bereich der Mikrozirkulation
  • Verbesserung der Fliesseigenschaften des Blutes
  • Inaktivierung toxischer (giftiger) Sauerstoffradikale (Flavonoide)
  • Neuroprotektive Wirkung (Ginkgolide A und B, Bilobalide)
  • Steigerung der Gedächtnisleistung und des Lehrvermögens
  • Steigerung der Sauerstoffmangeltoleranz, insbesonders Hirngewebes
  • Antagonismus gegenüber Platelet activating factor (Ginkgolide), d.h. Vorbuegung von Blutkoagulation
  • Antibakteriell- und Antiviruswirkungen

Für die Erklärung der Molekülstukture der Bilobalide, Ginkgolide und deren Synthese bekam prof. E.J. Corey (USA) im Jahre 1990 den Nobelpreis. Webseite  http://nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/1990/press.html  führt nähere Details an.


Anwendung

Die Ginkgoblätter dienen als Rohstoff zur Herstellung des Ginkgo biloba Extrakts, das zur Zeit das meist verkaufte Pflanzenarzneimittel in der Welt ist. Schwächere Form des Ginkgoextrakts - den Ginkgotee - kennt vielleicht jeder. Deutsche Firma Dr. Wilmar Schwabe, Karlsruhe hat die Methode der Aceton-Wasser Extraktion weltweit patentiert. Der Extrakt ist charakterisiert durch 22 - 27% Flavonglycoside, bestimmt als Quercetin und Kämpferol incl. Isorhamnetin (mit HPLC) und als Acylflavone mit der Molmasse M = 756,7 (Quercetinglyco-side) und M = 740,7 (Kämpferolglycoside), ferner 5 - 7% Terpenlaktone, davon ca. 2,8 - 3,4% Ginkgolide A, B und C sowie ca. 2,6 - 3,2 % Bilobalid. Inhalt der Ginkgolsäuren ist unter 5 ppm. Ginkgo biloba extakt wird in mehreren Präparaten unter verschiedenen Geschätfsnamen verkauft, von denen Tebokan und Tanakan in der Slowekei und Tebonin in Österreich bekannt sind.

Die Monographie über Ginkgo "Elixir of Youth" vom Christopher Hobbs (Botanica Press, 1991) führt mehrere Indikationen zur Einnahme von Ginkgopräparate an. Alte chinesische Medizin hat schon vor 5000 Jahren die Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, depresive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, einige Augenkrankheiten und Kopfschmerzen mit Arzneimittel von Ginkgo behandelt. Neue Erkentnisse weisen darauf hin, dass die Liste der Krankheiten, bzw. Gebieten wo Ginkgo hilft, viel breiter ist. Es scheint sinvoll sein die Präparate von Ginkgo biloba inclusive Ginkgotee überall dort einzusetzen, wo schwache Blutzirkutation vorkommt (kalte Füsse und Hände, Ohren- und Augenschwäche bedingt durch schwache Durchblutung, Arthritis, Rheumatismus usw.).Ginkgo  hilft auch bei Potenzstörungen, die durch eine schlechte Durchblutung verursacht werden. Ginkgopräparate kann man also auch zu Aphrodisiaka einreihen, die das Libido stärken und den Sexleben gut anregen. Ferner schützten die Ginkgopräparate den menschlichen Organismus vor den Effekten der beschmutzten Umwelt und damit zusammenhängenden Störungen ( Husten, Bronchitis, Asthma, Imunschwäche, allergische Erkrankungen usw.) und geben Unterstützung auch bei Stress. Vielleicht bedeutsamster Schutz können aber die Ginkgopräparate gewährleisten vor den unerwünschten Wirkung der freien Radikalen (Alzheimerkrankheit, Prävention des Herzschlages und des Schlaganfalles und einigen Formen von Krebs).

Warnung: Bei konkreter Krankheit fragen Sie Ihrem Artz oder Apotheker vor dem Einnehmen, ob für Sie ein Präparat mit dem Ginkgo biloba Extrakt geignet ist. Regelmässiges Einnehmen von Ginkgo biloba Präparaten führt zur Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes und daher im Falle einer drohenden Operation muss man die Ginkgopräparate rechtzeitig aussetzen.


Anbau von Ginkgobaum

Aussähe mehrere befruchtete Ginkgo-Kerne in gedeckten Container mit dem nassen Sand in März. Nach 1 - 2 Monaten nehme die keimende Samen aus and pflanze sie ein im Blumentopf oder im Garten. Junge Ginkgopflanze braucht fast vollen Schatten erste 2 - 3 Jahre. Erst wenn der junge Ginkgobaum mindestens 30 cm hoch ist, kann er volle Sonne geniesen. Wenn kleiner Ginkgobaum in freier Natur ausgepflanzt wird, dann muss die Südseite mit einem breiten Brett(en) oder mit Strauch, mehreren Maispflanzen oder mit anderem biologischen Material geschützt werden (sehe Abbildung - junger Ginkgobaum mit abgeblendeter Südseite). Dem jungen Ginkgobaum gedeiht gut in leichtem Boden oder im Substrat, der von 1 Teil Sand und 1 Teil Humus besteht. Zuviel Wasser könnte auch die junge Ginkgopflanze durch Absterben des Wurzels vernichten. Blumentopfe für Ginkgo müssen daher ein Loch haben.. Es wird empfohlen das Düngen mit dem Hühnermist und nicht mit synthetischem Handelsdüngemittel durchzuführen.
In Bratislava kann man beim Ginkgobaum auf dem Balkon mit jährlichem Zuwachs 15 - 20 cm rechnen - allerdings, wenn der Blumentopf ausreichend gross ist. In freier Natur sind die Zuwächse noch günstiger. Um eine Ernte der Ginkgofrüchte im Garten oder im Park zu geniessen, wird es empfohlen mindentens 3 - 4 Bäume gleichzeitig auf derselbem Grundstück anzubauen, wobei mindestens eine Pflanze weibliches Geschlecht haben muss. Bei Anpflanzung der Ginkgobäume in freier Natur sollten wir vorwiegende Windrichtung im Gebiet berücksichtigen und somit den Weg des Blumenstaubes vom mänlichen Ginkgobaum zu weiblichem Ginkgobaum erleichtern. Es wird empfohlen Dintanz bis zu 100 m zwischen weiblichen und mänlichen Ginkgobaum einzuhalten. Beste Bedingungen für die Bestäubung erzielen wir jedoch dann, wenn wir die Ginkgobäume beider Geschlechte gedrängt nebeneinander anpflanzen. Bei dem weiblichen Ginkgobaum muss man dann nach 20 - 35 Jahren mit fallenden Früchten rechnen, die für nicht jeden gerade aromatichen Geruch verbreiten. Erste 2 Jahre schützen wir jungen 1-jährigen Ginkgobaum vor dem Frost - wir decken ihm am Ende des Herbstes mit Nadeläste oder mit getrockneten Blättern zu.


Schlussfolgerung


Ein kluger Wissenschaftler hat einmal gesagt: "Jeder Mensch sollte sein Ginkgo haben". Damit kann man nur zustimmen. ...weil wer Ginkgo pflanzt, offensichtlich denkt an die k
ünftige Generation und bennimt sich verantwortlich gegenüber sich und Natur .... oder hat schon angefangen darauf zu denken

Fotoalbum

Die Aufnahmen von verschiedenen Teilen der Slowakei beweisen, dass dem Ginkgobaum in freier Natur am besten gedeiht. Dieser assenordentliche Baum kann Zierde jeden Garten werden - es hängt nur von uns an, ob wir für ihm in unseren Gedanken und Herzen den geigneten Platz zur Existenz finden. Foto - hier klicken.


Weitere Informationen

Weitere Informationen sind auf der Telefon/Faxnummer
: 00421-910-671889 / Ing. Nemeèek zu erwerben; oder senden Sie mir mail. Webseite http://www.xs4all.nl/~kwanten/ bringt wunderschöne Photos und allseitige Informationen über Ginkgobaum.

Das Hauptziel des Ginkgobaumfunklubs (non-formaler, non-kommertieller und freier Verein von Ginkgofreunden) wäre die Verbreitung von Informationen über Ginkgobaum in der Slowekei und EU, deren Schutz und Bildung der Vorassetzungen für Verbreitung des Ginkgobaumanbau in der Slowekei und EU. Zu den weiteren Zielen des Ginkgobaumfunklubs gehöre die Verbreitung der Informationen über Ökotourismus und Imunität der Pflanzen und Anwendung der natürlichen Pflanzenstärkungsmittel. Diese Mittel können wir teilweise für Analogie der Homeopatika in Humanmedizin betrachten. Unter Natursubstanz ist so eine chemische Verbindung zu verstehen, die durch die Evolution der Molekülen in freier Natur als Resultat von natürlichen biochemischen Prozessen in den durch den Mensch nicht beeinflussten, bzw. nur wenig und reversibel beeinflussten Biosysteme entstanden ist und sie kann man auch heute in lebender Natur identifizieren - nicht aber als Rückstand nach Anwendung der chemischem Verbindungen, die der Mesch erfunden hat /Nemeèek 1999/.
 

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